Der Tod eines geliebten Menschen reißt ein tiefes Loch und löst Trauer aus. Trauer kann sich sehr unterschiedlich ausdrücken, kann ein Durch- und Ineinander verschiedenster Gefühle sein, kann laut und leise sein. Manche brauchen jemanden zum Reden, andere wollen allein sein. Wie erleben wir Trauer und wie drücken wir sie aus?
Und wie gehen wir mit der Trauer des andern um? Wer kennt nicht die Scheu vor der Begegnung mit Trauernden, die Erfahrung eigener Unsicherheit, ja Hilflosigkeit. Und wer hat noch nie Angst verspürt, nicht die richtigen Worte zu finden oder etwas Falsches zu sagen und deshalb lieber zu schweigen in der Begegnung mit einem trauernden Menschen – oder überhaupt lieber auszuweichen.
An diesem Abend soll Gelegenheit sein, der eigenen Trauer Raum zu geben und hilfreiche Rituale zu entdecken. In der Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Erfahrungen im Trauerprozess mögen uns auch Anregungen und Impulse zuwachsen für eine achtsame Wahrnehmung in der Begegnung mit Trauernden.